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Lehrerzimmer

Wie läuft die Teilzeitausbildung?

Vier Jahre dauert die Teilzeitausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in – ein maßgeschneidertes Angebot beispielsweise für Alleinerziehende und Wiedereinsteiger/innen!

Unsere Teilzeitausbildung richtet sich in erster Linie an alle, für die eine reguläre Ausbildung nicht in Frage kommen – beispielsweise aus familiären Gründen. Das können Eltern sein mit betreuungspflichtigen Kindern oder Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen. Oder Wiedereinsteiger/innen, die nach einer längeren Auszeit eine zweite Karriere in einer Branche starten wollen, in der Teilzeitarbeit ganz selbstverständlich ist.

Am Anfang der Ausbildung, die 4 Jahre (bei 75% Umfang) dauert, gibt es erst einmal eine Einführungsveranstaltung in Seminarform. Die Unterrichtsthemen werden in kleinen Gruppen bearbeitet – damit sich unsere „Neulinge“ erst einmal kennen lernen können.

Danach beginnt der erste Theorieblock, der 11 Wochen dauert. Die Unterrichtseinheiten finden in der Regel von Montag bis Freitag (08:00 bis 13:00 Uhr) statt – mit Unterricht, der sich an so genannten Lernfeldern orientiert. Dabei werden exemplarisch typische Situationen aus der Pflege aufgegriffen. Fächerübergreifend wird alles behandelt, was in dieser Situation von Bedeutung ist. Die Inhalte der relevanten Fächer (wie beispielsweise Anatomie) werden in die Lernsituationen integriert und somit an konkreten Praxisbeispielen erlernt.

Auf ins Krankenhaus!

Nach den 11 Einführungswochen geht´s gut gerüstet in die Praxis. Die Einsätze auf den Stationen und Funktionsbereichen (z.B. im OP) dauern zwischen zwei und neun Wochen – und beinhalten auch Schichtdienste und Dienste an Wochenenden oder Feiertagen, da diese ein wichtiger Bestandteil der Pflegeausbildung und des Pflegeberufs ist.

In den Praxisphasen haben Sie die Chance, die große Vielfalt der 50 Fachabteilungen und Institute hautnah zu erleben – dieses große Spektrum ist einmalig in der gesamten Region. Die Auszubildenden absolvieren darüber hinaus Praktika in Sozialstationen und Ambulanzen, um auch den ambulanten Sektor kennen zu lernen. Dabei steht ihnen immer ein erfahrener Praxisanleiter zur Seite. Außerdem hat jeder Auszubildende einen Tutor, an den er sich zu jeder Zeit mit Problemen und Fragen wenden kann.

Die weiteren Theorieblöcke dauern dann zwischen 2 und 7 Wochen, Praxis und Theorie wechseln sich dabei immer ab. Der Urlaub (je nach Alter 27 oder 28 Tage) wird in der Regel zu den üblichen Schulferienzeiten geplant.

Am Ende der vierjährigen Ausbildung steht schließlich eine staatliche Prüfung mit einem mündlichen, einem schriftlichen und einem praktischen Prüfungsteil.

Weitere Informationen

Mehr zum Thema und Unterstützungsangebote bietet auch das Netzwerk Qualifizierung und Ausbildung für Frauen unter www.stuttgart.de/netzwerk-quaf

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