Ihr Einstieg als: Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Im Mittelpunkt der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe steht die individuelle Betreuung von Patienten und die Förderung deren Selbständigkeit.

Fragen zur Bewerbung beantwortet:

Elisabeth Röhrle

0711 278-35805 E-Mail schreiben
Fragen zur Ausbildung beantwortet:

Lucio Cecconi
Schulleitung

0711 278-35850 E-Mail schreiben

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen waschen die Patienten und bringen ihnen das Essen? Denken viele. Ist aber falsch!

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen betreuen Menschen in verschiedenen Pflege- und Lebenssituationen. Als Gesundheits- und Krankenpflegehelferin oder -helfer arbeiten sie im Krankenhaus, im Altenpflegeheim, in einer anderen stationären Pflegeeinrichtung oder in der ambulanten Pflege. Sie unterstützen die Pflegefachkräfte. Sie helfen den Patientinnen und Patienten und den Bewohnerinnen und Bewohnern im Alltag, pflegen und betreuen sie oder machen Bewegungsübungen mit ihnen. Dafür ist die Kommunikation mit den Patienten sehr wichtig – Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen unterstützen individuell, je nach Pflegebedarf die Patienten und fördern deren Selbständigkeit.

In Absprache mit einer Pflegefachkraft führen die Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen eigenständig pflegerische Maßnahmen durch und dokumentieren den Verlauf der Pflege.

Bei all ihren Tätigkeiten arbeiten die Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen mit vielen Menschen und Berufsgruppen zusammen. Sie bilden ein eingespieltes Team mit Ärzten, Therapeuten, anderen Pflegekräften – und mit Patienten und deren Angehörigen.

Am Anfang der Ausbildung gibt es eine Einführungsveranstaltung in Seminarform. Das heißt, die Unterrichtsthemen werden in kleinen Gruppen bearbeitet – damit sich unsere „Neulinge“ erst einmal kennen lernen können.

Danach beginnt der erste Theorieblock mit Unterricht, der sich an so genannten Lernfeldern orientiert. Das bedeutet, dass nicht mehr nach Fächer getrennt unterrichtet wird. Stattdessen greift der Unterricht exemplarisch typische Situationen aus der Pflege auf und behandelt übergreifend alles, was in dieser Situation von Bedeutung ist. Die Inhalte der relevanten Fächer (wie beispielsweise Anatomie) werden in die Lernsituationen integriert und somit an konkreten Praxisbeispielen erlernt.

Auf ins Krankenhaus!

In der Folge wechseln sich praktische Einsätze und Theorieblöcke ab. In der einjährigen Ausbildung haben die Auszubildenden 30 Urlaubstage zur Erholung. Die Praxiseinsätze absolvieren unsere Auszubildenden auf den Stationen des Klinikums Stuttgart mit dem Schwerpunkt Innere Medizin und Chirurgie. Hier haben sie die Chance, die große Vielfalt der verschiedenen Fachabteilungen und Institute hautnah zu erleben – dieses große Spektrum ist einmalig in der gesamten Region. Die Auszubildenden absolvieren darüber hinaus einen praktischen Einsatz in der ambulanten Pflege. Dabei steht ihnen immer ein erfahrener Praxisanleiter zur Seite.

Am Ende der Ausbildung steht schließlich eine staatliche Prüfung mit einem mündlichen, einem schriftlichen und einem praktischen Prüfungsteil.

Die Auszubildenden im Klinikum Stuttgart bekommen natürlich auch eine Ausbildungsvergütung. Sie verdienen jeden Monat 918,26 €.

Dazu bieten wir zahlreiche Zusatzleistungen wie preisgünstige Zimmer in einem unserer Wohnheime, einen Fahrtkostenzuschuss oder das günstige Mittagessen im Casino.

Wer sich als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in bewerben will, braucht

  • einen Hauptschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss

Außerdem sollten Sie

  • Interesse an der Arbeit mit Menschen, Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft mitbringen
  • über ausreichende mündliche und schriftliche Fähigkeiten in der deutschen Sprache verfügen
  • gesundheitlich für den Beruf geeignet sein
  • und am Besten ein 4-wöchiges Praktikum in der Pflege absolviert haben.

Für Migrant/innen stellt diese Ausbildung eine sehr gute Möglichkeit eines Berufseinstiegs mit anerkanntem Berufsabschluss dar. Wir freuen uns besonders über Ihr Interesse und unterstützen Sie aktiv beim Erwerb deutscher Sprachkenntnisse.

Eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange – ganz im Gegenteil.

Sie können nach der Ausbildung im Krankenhaus, im Altenpflegeheim, in einer anderen stationären Pflegeeinrichtung oder in der ambulanten Pflege arbeiten.

Darüber hinaus haben Sie mit einem guten Abschluss die Möglichkeit, am Bildungszentrum des Klinikums Stuttgart direkt die dreijährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege anzuschließen.

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